בס "ד
I. Einleitung
- Genesis 20:10-11
| Und Abimelech fragte Abraham: “Was hast du gesehen, dass du das getan hast?” Abraham antwortete: “Ich sagte: ‘Es gibt hier einfach keine Gottesfurcht, und sie werden mich wegen meiner Frau töten.’”. | וַיֹּ֥אמֶר אֲבִימֶ֖לֶךְ אֶל־אַבְרָהָ֑ם מָ֣ה רָאִ֔יתָ כִּ֥י עָשִׂ֖יתָ אֶת־הַדָּבָ֥ר הַזֶּֽה׃ וַיֹּ֙אמֶר֙ אַבְרָהָ֔ם כִּ֣י אָמַ֗רְתִּי רַ֚ק אֵין־יִרְאַ֣ת אֱלֹקים בַּמָּק֖וֹם הַזֶּ֑ה וַהֲרָג֖וּנִי עַל־דְּבַ֥ר אִשְׁתִּֽי׃ |
II. Die Furcht vor Gott
2. Deuteronomium 10:20
| Den Herrn, deinen Gott, sollst du fürchten, ihm sollst du dienen, ihm sollst du anhängen und in seinem Namen sollst du schwören., | אֶת־ ד' אֱלֹהקיךָ תִּירָ֖א אֹת֣וֹ תַעֲבֹ֑ד וּב֣וֹ תִדְבָּ֔ק וּבִשְׁמ֖וֹ תִּשָּׁבֵֽעַ׃ |
3. Ibn Ezra, a.a.O.
| Du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten, damit du die verbotenen Gebote nicht übertrittst. | את ה' אלקיך תירא. שלא תעברון על מצות לא תעשה: |
III. Die Bedeutung für die Noachiden
4. Sefer HaChinuch, Mitzvah 432
| Dieses Gebot wird überall, zu jeder Zeit und von allen Menschen befolgt. Es ist eines der ständigen Gebote, die den Menschen binden, und darf niemals, nicht einen Augenblick lang, von ihm abgelassen werden. Wer eine Sünde begeht, ist verpflichtet, sich in diesem Moment zu besinnen und sich bewusst zu machen, dass Gott, gepriesen sei Er, über alle Taten der Menschen wacht und sie entsprechend der Schwere ihrer Tat bestraft. Wer dieses Gebot übertritt und sich dessen nicht bewusst ist, hat es gebrochen, denn dies ist der Zeitpunkt, an dem es zu erfüllen ist. Es gehört jedoch auch dazu, sich stets daran zu erinnern.[1] | וְנוֹהֶגֶת מִצְוָה זוֹ בְּכָל מָקוֹם וּבְכָל זְמַן וּבְכָל מִין הָאָדָם, וְזֹאת אַחַת מִן הַמִּצְוֹת הַתְּמִידִיּוֹת עַל הָאָדָם, שֶׁלֹּא יִפָּסֵק חִיּוּבָן מֵעַל הָאָדָם לְעוֹלָם, אֲפִלּוּ רֶגַע אֶחָד, וּמִי שֶׁבָּא דְּבַר עֲבֵרָה לְיָדוֹ חַיָּב לְהָעִיר רוּחוֹ וְלָתֵת אֶל לִבּוֹ בְּאוֹתוֹ הַפֶּרֶק, שֶׁהַשֵּׁם בָּרוּךְ הוּא מַשְׁגִּיחַ בְּכָל מַעֲשֵׂה בְּנֵי אָדָם, וְיָשִׁיב לָהֶם נָקָם כְּפִי רֹעַ הַמַּעֲשֶׂה. וְהָעוֹבֵר עַל זֶה וְלֹא שָׁת לִבּוֹ בְּכָךְ בְּאוֹתָן שָׁעוֹת בִּטֵּל עֲשֵׂה זֶה, שֶׁזּוֹ הִיא שְׁעַת קִיּוּם עֲשֵׂה זֶה בְּכִוּוּן. וְאוּלָם כָּל יְמֵי הָאָדָם וְכָל עִתּוֹתָיו בִּכְלַל הַמִּצְוָה לַעֲמֹד זָרִיז וְנִזְכָּר עָלֶיהָ. |
IV. Gesetze über Blasphemie
5. Levitikus 24:16
| Wer den Namen des Herrn lästert, soll unbedingt getötet werden, und die ganze Gemeinde soll ihn unbedingt steinigen; sowohl der Fremde als auch der Einheimische sollen getötet werden, wenn sie den Namen des Herrn lästern.[2] | וְנֹקֵ֤ב שֵׁם־ ד' מ֣וֹת יוּמָ֔ת רָג֥וֹם יִרְגְּמוּ־ב֖וֹ כׇּל־הָעֵדָ֑ה כַּגֵּר֙ כָּֽאֶזְרָ֔ח בְּנׇקְבוֹ־שֵׁ֖ם יוּמָֽת׃ |
6. TB Sanhedrin 56a
| Wie versteht Rabbi Meir die Formulierung “sowohl den Fremden als auch den Einheimischen”? Ein Konvertit oder ein geborener Jude würde der Steinigung unterworfen, ein Nichtjude hingegen dem Schwert. | ורבי מאיר האי כגר כאזרח מאי עביד ליה גר ואזרח בסקילה אבל עובד כוכבים בסייף |
7. Ebenda.
| Wie es in einem gelehrt wird BaraitaWarum muss der Vers lauten: “Wer seinen Gott flucht, soll seine Sünde tragen”? Steht da nicht bereits: “Wer den Namen des Herrn lästert, soll getötet werden” (Levitikus 24,16)? Da es heißt: “Wer den Namen des Herrn lästert, soll getötet werden”, hätte man annehmen können, dass man nur für das Verfluchen des unaussprechlichen Namens Gottes zur Rechenschaft gezogen wird. Woher kommt die Annahme, dass der Vers auch das Verfluchen anderer Bezeichnungen einschließt? Der Vers sagt: “Wer seinen Gott flucht”, um zu verdeutlichen, dass man in jedem Fall hingerichtet werden kann. Dies ist die Aussage von Rabbi Meir.[3] | דתניא (ויקרא כד, טו) איש איש כי יקלל אלהיו ונשא חטאו מה תלמוד לומר והלא כבר נאמר (ויקרא כד, טז) ונוקב שם ה' מות יומת לפי שנאמר ונוקב שם Nein יומת יכול לא יהא חייב אלא על שם המיוחד בלבד מניין לרבות כל הכינויין תלמוד לומר איש כי יקלל אלהיו מכל מקום דברי רבי מאיר |
8. Rambam, Gesetze der Könige und Kriege 9:2
| Ein Ben Noach, der Gott “segnet”, sei es unter Verwendung des einzigartigen Namens oder eines anderen Ausdrucks, der Ihn bezeichnet, in welcher Sprache auch immer, ist haftbar. | בֶּן נֹחַ שֶׁבֵּרֵךְ אֶת הַשֵּׁם. בֵּין שֶׁבֵּרֵךְ בַּשֵּׁם הַמְיֻחָד. בֵּין שֶׁבֵּרֵךְ בְּכִנּוּי בְּכָל לָשׁוֹן חַיָּב. |
9. Rambam, Gesetze der Eide
| Die gleichen Gesetze gelten unabhängig davon, ob jemand einen Eid auf Gottes unaussprechlichen Namen oder auf einen der beschreibenden Begriffe, die für Ihn verwendet werden, geschworen hat – oder ob ihm ein anderer Eid abgenommen wurde, z. B. “bei dem, dessen Name Gnädig ist”, “bei dem, dessen Name Barmherzig ist” oder “bei dem, dessen Name Geduldig ist” –, ungeachtet der verwendeten Formulierung. Die Aussage gilt als Eid im vollen Sinne des Wortes. Ebenso eine Erklärung mit den folgenden Bedingungen eleh oder erur Es gilt als Eid, wenn man einen der Namen Gottes oder einen der Begriffe, die zu seiner Beschreibung verwendet werden, erwähnt. Was bedeutet das? Wenn jemand sagt: “Verflucht sei, wer dies und jenes isst!”, oder “Verflucht sei, wer gnädig ist!”, “Verflucht sei, wer barmherzig ist!”, und dann isst, hat er einen Meineid geleistet. Ähnliches gilt für andere Arten von Eiden.[4] | אֶחָד הַנִּשְׁבָּע. אוֹ שֶׁהִשְׁבִּיעוֹ אַחֵר בַּשֵּׁם הַמְיֻחָד. אוֹ בְּאֶחָד מִן הַכִּנּוּיִין כְּגוֹן שֶׁנִּשְׁבַּע בְּמִי שֶׁשְּׁמוֹ חַנּוּן וּבְמִי שֶׁשְּׁמוֹ רַחוּם וּבְמִי שֶׁשְּׁמוֹ אֶרֶךְ אַפַּיִם. וְכַיּוֹצֵא בָּהֶן בְּכָל לָשׁוֹן הֲרֵי זוֹ שְׁבוּעָה גְּמוּרָה. וְכֵן אָלָה וְאָרוּר הֲרֵי הֵן שְׁבוּעָה. וְהוּא שֶׁיַּזְכִּיר שֵׁם מִן הַשֵּׁמוֹת אוֹ כִּנּוּי מִן הַכִּנּוּיִין. כֵּיצַד. '. אוֹ לְמִי שֶׁשְּׁמוֹ חַנּוּן. אוֹ לְמִי שֶׁשְּׁמוֹ רַחוּם. מִי שֶׁיֹּאכַל דָּבָר פְּלוֹנִי וַאֲכָלוֹ הֲרֵי זֶה נִשְׁבַּע לַשֶּׁקֶר. וְכֵן בִּשְׁאָר מִינֵי שְׁבוּעוֹת: |
Von Rabbiner Tani Burton
Quellen:
[1] Übersetzung von Rabbi Francis Nataf
[2] Koren Bibelübersetzung
[3] Steinzaltz-Übersetzung
[4] Übersetzung von Rabbi Eliyahu Touger
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