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Der Vortrag befasst sich mit der biblischen Prophezeiung von Gog und Magog (Ezechiel 38 und 39) und deren Bezug zu den aktuellen Ereignissen in Israel, insbesondere nach dem Hamas-Anschlag vom 7. Oktober 2023. Laut dieser Prophezeiung wird Gog, ein Anführer aus dem Land Magog, eine Koalition von Nationen anführen, um in Israel einzufallen. Dieser apokalyptische Kampf beinhaltet Naturkatastrophen und göttliches Eingreifen. Gogs Angriff symbolisiert den Kampf zwischen menschlicher Arroganz und göttlicher Souveränität.

In Hesekiel 38,2–3 wird Gog als mächtiger Herrscher dargestellt, der sich gegen Israel erhebt, während Hesekiel 38,18–19 von Gottes Zorn und seinem Eingreifen in diesem Konflikt spricht. Die aktuelle Situation, in der Israel nicht nur militärischer Aggression, sondern auch wachsender Feindseligkeit und Antisemitismus weltweit ausgesetzt ist, weist auffällige Parallelen zu dieser Prophezeiung auf. Der Iran wird aufgrund seiner Unterstützung für Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah sowie seiner Aufrufe zur Vernichtung Israels, die an Hesekiel 38,15 erinnern, als mögliche moderne Entsprechung Gogs genannt.

Ein zentraler Aspekt der Analyse ist die Bedeutung des jüdischen Laubhüttenfestes Sukkot, das in zerbrechlichen Hütten (Sukka) gefeiert wird, die das Vertrauen auf Gott symbolisieren. Dies steht im Gegensatz zu Gog, der auf seine eigene Stärke vertraut, symbolisiert durch sein “festes Dach”, eine Metapher für menschliche Arroganz. Die Verbindung zwischen Gog und der Idee menschlicher Macht wird durch das hebräische Wort “gag” (Dach) hervorgehoben, während Sukkot die menschliche Verletzlichkeit und das Vertrauen auf göttlichen Schutz betont, wie in Sacharja 14,16–19 beschrieben, wo die Völker nach dem Krieg nach Jerusalem kommen müssen, um Sukkot zu feiern.

Die Schlacht von Gog und Magog wird nicht nur als physischer Krieg, sondern auch als ideologischer Kampf betrachtet. Sie verkörpert den Konflikt zwischen dem Glauben an die menschliche Autonomie und dem Glauben an die göttliche Autorität. Dies spiegelt sich in der wachsenden Feindseligkeit gegenüber Israel wider, nicht nur seitens politischer Gegner, sondern auch seitens säkularer Ideologien, die die göttliche Souveränität ablehnen, wie in Hesekiel 38,23 beschrieben, wo Gott den Völkern seine Größe und Heiligkeit offenbaren wird.

Die Prophezeiung deutet darauf hin, dass diese Schlacht letztlich zur Erkenntnis von Gottes Macht und zur Erlösung Israels führen wird. Für Juden wie Nichtjuden (Noachiden) liegt die Lehre darin, weiterhin auf Gott zu vertrauen und Israel zu verteidigen. Der Krieg von Gog und Magog symbolisiert, dass wahrer Frieden und Sicherheit nicht von menschlicher Stärke, sondern von Glauben und göttlicher Vorsehung kommen, wie in Hesekiel 39,6 betont wird, wo Gott sein Urteil über Israels Feinde verkündet.

Der Vortrag ermutigt dazu, aktuelle Ereignisse im Lichte biblischer Prophezeiungen zu betrachten, die einen sowohl physischen als auch spirituellen Konflikt beschreiben, der schließlich zur allgemeinen Anerkennung der Souveränität Gottes führen wird, wie in Sacharja 14,9 vorhergesagt: “Der Herr wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tag wird es nur einen Herrn geben, und sein Name ist der einzige Name.”

Von Rabbiner Tani Burton

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