בס "ד
Moses fürchtet die Zukunft der Israeliten und warnt sie davor, was geschehen wird, wenn sie in ihrem geerbten Land wohnen. Der Zeitablauf seit der Offenbarung der Tora und den Wundern der Wüste, verbunden mit ihrer Hinwendung zu weltlichen Dingen, könnte das Volk in den Materialismus führen. Dies wiederum würde dazu führen, dass sie die Wunder, die Haschem für sie vollbracht hat, vergessen.
Um all dies zu verhindern, fordert Mose das Volk auf, stets über all die wunderbaren Wunder nachzudenken, die Gott für Israel vollbracht hat: den Auszug aus Ägypten, die einzigartige Offenbarung am Berg Sinai und die Wunder, die sie in der Wüste und am Vorabend ihres Einzugs ins Land begleiteten. Wenn sie über all dies nachdenken, werden sie Gott lieben und verehren und ihm folglich richtig dienen und das Land für immer und sicher erben.
Die Gefahr des spirituellen Verfalls im Dienst Gottes besteht stets, sowohl für Juden als auch für Noachiden. Um dieser Gefahr zu entgehen, sind wir verpflichtet, Gottes Güte uns gegenüber immer wieder zu bedenken und ihm unsere Dankbarkeit zu zeigen. Ebenso sind wir verpflichtet, Gottes unendliche Größe und das unermessliche Privileg, dem unendlichen Schöpfer zu dienen, zu bedenken. Diese Betrachtung beugt spirituellem Verfall vor und sorgt dafür, dass wir Gottes Gebote jeden Tag aufs Neue erfahren.
Um spirituellem Verfall entgegenzuwirken, ist Freude unerlässlich. Ein tiefes Gefühl der Freude und des Optimismus wirkt kraftvoll gegen den Alltagstrott und verwandelt die routinemäßige Erfüllung der Gebote in ein lebendiges, von Herzen kommendes Erlebnis. Indem man einen inneren Zustand des Glücks bewahrt, kann man das immense Privileg, Gott zu dienen, besser wertschätzen und die göttlichen Gebote nicht als Last, sondern als jeden Tag neue und aufregende Chance empfinden. Diese durch Freude erneuerte Vitalität stärkt die Verbindung zu Gottes unendlicher Größe und hilft, die nötige Frische zu bewahren, um unsere Pflichten mit neuem Enthusiasmus zu erfüllen.
Quelle: Deuteronomium 4,25.
Von Rabbiner Moshe Bernstein
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