Daniel hatte sich schon seit Wochen auf den Urlaub gefreut.
Er ging mit Opa in den Dünen zelten.
Sie fuhren mit Opas Auto dorthin und hatten am Nachmittag gemeinsam das Zelt aufgebaut.
Das war viel Arbeit gewesen. Daniel war stolz auf sein Werk. Es war ein wunderschönes Zelt geworden.
Nach all der Arbeit hatten er und Opa ein Glas Limonade getrunken und waren zusammen im Meer geschwommen.
Am Abend machte Opa ein Lagerfeuer. Darin brieten sie die Würstchen, die Mama mitgebracht hatte, und aßen die Sandwiches und den Salat, die Oma zubereitet hatte.
Dann war es Zeit zum Schlafen. Daniel kroch in seinen warmen Schlafsack und schlief bald ein.
Nachts wachte Daniel auf. Er hörte das Meer. Kam es näher? Was, wenn das Wasser ins Zelt schwappte? Er hörte ein Klappern – was war das? Er hörte ein Quietschen – war es ein Tier? All diese Geräusche ängstigten Daniel. Daniel fing an zu weinen, und Opa wachte auf.
Was ist los, Daniel?
Ich habe Angst.
Warum hast du Angst, Daniel?
Das Meer ist so nah.
Das Meer kann hierher nicht kommen.
Ich habe immer noch Angst, Opa.
Wovor hast du sonst noch Angst, Daniel?
Ich höre ein Klappern.
Es sind die Seile des Zeltes.
Ich habe immer noch Angst, Opa.
Wovor hast du sonst noch Angst, Daniel?
Vom Quietschen.
Das sind Eulen in ihrem Nest, Daniel.
Sollen wir nachsehen gehen?
Daniel fand das beängstigend, aber zusammen mit Opa wagte er es.
Sie standen im Dunkeln vor dem Zelt.
Aber es war zu dunkel, sie konnten das Nest nicht finden.
Morgen früh werden wir nachsehen gehen, hat Opa versprochen.
Jetzt kannst du mit mir im Schlafsack schlafen.
Das wollte Daniel.
Er fühlte sich sicher und schlief ein.
Am nächsten Morgen ging Daniel nach draußen, um nach dem Nest zu suchen.
Zusammen mit Opa fand er es im Baum neben dem Zelt.
„Ich bin glücklich, Opa“, sagte Daniel.
Was gefällt dir an Daniel?
Dank des Lichts kann ich jetzt alles sehen und habe keine Angst mehr.
Dann können wir für das Licht “Danke Gott” sagen. Warum Gott, Opa?
Als Gott die Welt erschuf, schwebte er über dem Wasser. Er sah, dass es gut war, Licht zu erschaffen, und dann erschuf er es.
Das ist in Ordnung, Opa, denn im Licht habe ich keine Angst.
Braver Junge, jetzt lass uns die Sandwiches für unseren neuen Tag zubereiten.
Geschichte von Angelique Sijbolts
Ausmalbild erstellt von Judith
Mp4 Niederländisch: Gesprochen von Efraim van der Vennen
MP4 Englisch: Gesprochen von Kimberley
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