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Der Wochenabschnitt der Tora berichtet von dem besonderen Gebot, das die Israeliten am Vorabend ihres Auszugs aus Ägypten erhielten: Jede Familie sollte am zehnten Tag des jüdischen Monats Nisan ein Lamm mit nach Hause nehmen, es vier Tage lang behalten und es am vierzehnten Nisan für das Passahopfer schlachten. Das Lamm war eines der ägyptischen Götzenbilder. Konnte der Jude seinem ägyptischen Nachbarn erzählen, er behalte das Lamm vier Tage lang nur, um es für ein Opfer zu schlachten?

Das Lamm war ein ägyptisches Götzenbild. Seine Schlachtung sollte die Abneigung gegen Götzendienst vor aller Augen demonstrieren. Alle ägyptischen Nachbarn kamen und fragten, warum sie das Lamm zu Hause behielten und was sie damit vorhätten. Die Antwort war, dass das Lamm geschlachtet und geopfert werden würde. Dies war ein überwältigendes Beispiel für die Ohnmacht ihres Götzenbildes und somit die Abschaffung des ägyptischen Götzendienstes.

Doch die Mitnahme des Lamms, des ägyptischen Götzenbildes, hatte noch einen anderen Zweck: die Juden auf die Probe zu stellen! Sie wollten sehen, ob ihr Glaube an Gott stärker war als ihre Furcht vor den heidnischen Ägyptern; ob sie ihrem Gott folgten, selbst wenn der Weg voller Gefahren und Entbehrungen war. Und tatsächlich bestanden die Juden die Prüfung. Sie führten den Befehl mutig aus und zögerten nicht, den Ägyptern von ihrem Vorhaben und ihrer Absicht zu berichten, das Lamm zu opfern. So berichtet die Tora, dass die Israeliten dank der Stärke ihres Glaubens und ihrer Hingabe an die Erfüllung des Gebots des Schöpfers aus Ägypten erlöst wurden.

In vielerlei Hinsicht bestehen Parallelen zwischen jener Zeit am Vorabend des Auszugs aus Ägypten und der Zeit, in der wir heute leben. Damals wie heute sind wir aufgerufen, die Prüfung des Glaubens an Haschem und seine Gebote zu bestehen, um für die Erlösung gerüstet zu sein.

Dies erklärt die vielen Schwierigkeiten unserer Generation, sowohl im physischen als auch im spirituellen Sinne. Gott erwartet von uns, dass wir uns diesen Schwierigkeiten stellen und dabei die enorme Kraft in uns entdecken. Das erste Noachidische Gebot lautet: Götzendienst ist verboten. In unserer Generation sind die Sieben Noachidischen Gebote der Schlüssel zur persönlichen Erlösung und grundlegende moralische Gebote, die die gesamte Menschheit binden. Die Einhaltung dieser Gebote wird die vollständige Erlösung sicherlich beschleunigen.

Quelle: Likutei Sichos Bd. 1 Seite 127.

Von Rabbiner Moshe Bernstein

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