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EIN GEDANKE ÜBER PARSHAT TERUMAH 5786

Nächstenliebe, Absicht und der Weg der Bnei Noach

In der Parascha Terumah gebietet Gott etwas Ungewöhnliches:
“Sie werden nehmen ”Für mich eine Spende“ (Exodus 25:2).

Die Tora sagt nicht “geben”, sondern “nehmen”. Diese Umkehrung offenbart eine tiefgründige Wahrheit über das spirituelle Wesen der Nächstenliebe.

Charity und Bnei Noach: Rambam und Ramban

Unter den klassischen jüdischen Gelehrten gibt es zwei Ansätze, die die Rolle der Wohltätigkeit für die Kinder Noahs erklären:

Ungeachtet des gewählten Ansatzes herrscht in einem Punkt Einigkeit:
Eine Gesellschaft, die die Armen und Schwachen ignoriert, kann nicht bestehen, wie die Zerstörung von Sodom verdeutlicht.

“Sie sollen für mich eine Spende entgegennehmen.”

Der Kommentator Alshich erklärt, dass, wenn ein einfacher Mensch einer bedeutenden Person ein Geschenk macht, der Geber eigentlich als Empfänger gilt. Warum? Weil die Annahme des Geschenks Ehre und spirituelle Erhebung mit sich bringt.

Deshalb heißt es in der Tora:, “Sie sollen für mich eine Spende entgegennehmen.”
Wenn Gott unsere Gabe annimmt, empfangen wir weit mehr, als wir geben.

Wir geben etwas Materielles.
Gott verleiht Sinn, Nähe und spirituellen Wert.

Ruth und Boas: Wer gab wem?

Diese Idee wird in der Geschichte von Ruth und Boas wunderbar veranschaulicht. Als Ruth zu Noomi zurückkehrt, sagt sie:

“Der Name des Mannes, für den ich heute gehandelt habe, ist Boas” (Ruth 2,19).

Sie sagt nicht: “Wer hat mir geholfen?”
Die Weisen lernen daraus, dass der Empfänger von Wohltätigkeit mehr für den Geber tut, als der Geber für den Empfänger.

Boaz sorgte für Essen.
Ruth verlieh ihm spirituelle Erhebung und Verdienste.

Die Bedeutung der richtigen Absicht

Für Bnei Noach sollte man niemals Almosen geben:

Wahre Nächstenliebe wird gegeben:

Wenn jedes Eigeninteresse verschwindet, wird das Geben rein.

Der wahre Empfänger

Wenn Wohltätigkeit mit der richtigen Absicht erfolgt, geschieht etwas Bemerkenswertes:

Wir erhalten:

Genau wie beim Mischkan:
Das Volk gab Gold und Silber –
und empfingen die außergewöhnliche Gabe, dass Gott unter ihnen wohnte.

Schlussfolgerung

Wohltätigkeit ist keine Transaktion.
Es ist eine Beziehung zu Gott.

Für Bnei Noach ist Geben eine Möglichkeit:

Wenn wir nur deshalb geben, weil Gott uns darum bittet,
Wir sind nicht länger nur Geber –
Wir werden zu den wahren Empfängern.

Von Angelique Sijbolts
Vielen Dank an Rabbinerin Tani Burton für das Feedback.





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