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Zusammenfassung der Lektion

Dies ist eine kurze Zusammenfassung der Lektion. Es wird dringend empfohlen, sich die gesamte Lektion anzuhören, um alle Quellen, den Kontext und detaillierte Erklärungen zu erhalten.


Wie sieht das Judentum das Christentum?

In diesem Kurs geht es nicht um die Frage, ob das Christentum wahr ist, noch um eine Untersuchung des Neuen Testaments oder der verschiedenen christlichen Konfessionen. Die zentrale Frage lautet: Wie definieren und bewerten klassische jüdische Quellen das Christentum?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst verstehen, wie das Judentum definiert Götzendienst.

Was ist Götzendienst?

Laut Maimonides (dem Rambam) entwickelte sich der Götzendienst in zwei Phasen:

  1. Die Menschen glaubten an Gott, waren aber der Ansicht, dass er die Macht an Sterne oder andere Kräfte delegiert hatte, die sie fortan zu ehren begannen.
  2. Schließlich wurden diese Kräfte als unabhängige Mächte verehrt, und Gott geriet in Vergessenheit.

Der Rambam erklärt, dass Götzendienst zwei wesentliche Elemente enthält:

Christentum nach Rambam

Der Rambam definiert das Christentum (wie er es zu seiner Zeit kannte, vor allem den Katholizismus) ausdrücklich als Götzendienst.

Warum? Weil:

Nach seiner halachischen Definition gilt dies als Götzendienst.

Wir müssen noch analysieren, ob nach der Reformation dieselbe Definition noch Gültigkeit hat. Selbst wenn wir das Christentum nach der Reformation nicht mehr als Götzendienst bezeichnen, fällt es sicherlich unter die Kategorie der Schituf-Vereinigung.

Was ist Shituf?

Shituf bedeutet, Gott mit etwas anderem zu assoziieren – Gott anzuerkennen, aber in Partnerschaft mit einer anderen Entität.

Für Juden ist dies absolut verboten.

Für Nichtjuden gibt es jedoch eine halachische Debatte:

Zusamenfassend

Um die Tiefe, die Quellen und die Begründungen für diese Positionen vollständig zu verstehen, wird dringend empfohlen, sich die gesamte Lektion anzuhören.

Mit Dank an Rabbi Tuvia Serber für Der Vortrag und das Feedback.



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