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In diesem Toraabschnitt erklärt Raschi, dass “Ger Toschaw” (einheimischer Fremder) speziell einen Nichtjuden bezeichnet, der sich selbst verpflichtet hat, keine Götzen anzubeten (Levitikus 25,35). Ein Ger Toschaw ist ein Nichtjude, der die grundlegenden moralischen Prinzipien der Sieben Noachidischen Gebote, insbesondere das Verbot der Götzenverehrung, formell angenommen hat und während des Jubeljahres im Land Israel lebt. Daher stellt sich die Frage: Warum erwähnt Raschi nur das erste Gebot – das Verbot der Götzenverehrung – und nicht alle sieben Gebote?

Das Verbot des Götzendienstes ist das erste und grundlegendste der Sieben Noachidischen Gebote. Seine tiefgreifende Bedeutung ist eng mit dem Kerngedanken der unendlichen Einheit Gottes verbunden. Die Noachidischen Gebote sind sieben moralische Gebote, die für die gesamte Menschheit verbindlich sind. Das erste dieser Gebote ist das Verbot des Götzendienstes, das die Anbetung jeglichen anderen Gottes als des Einen Gottes sowie die Verehrung von Götzenbildern und -statuen untersagt.

Das Verbot des Götzendienstes ist im Kern eine direkte Bestätigung der unendlichen Einheit Gottes. Gott ist absolut Eins und Einzigartig; es gibt kein anderes Wesen, keine andere Kraft und keine andere Macht, die Ihm gleichkäme. Er ist der alleinige Schöpfer und Erhalter allen Seins. Götzendienst widerspricht dieser Einheit fundamental. Jegliche Anbetung, jedes Gebet und jede Verehrung müssen allein Gott gelten.

Daher ist das Verbot des Götzendienstes der Kern der Sieben Noachidischen Gebote. Leugnet die Menschheit es, verliert die Grundlage aller anderen ethischen Gesetze (wie etwa das Verbot von Mord, Diebstahl, Ungerechtigkeit und sexueller Unmoral) ihre göttliche Basis. Ohne die Anerkennung und Akzeptanz der unendlichen Einheit Gottes gibt es keinen objektiven Maßstab für Moral. Folglich ist das Verbot des Götzendienstes das wichtigste der Sieben Noachidischen Gebote.

Deshalb nennt Raschi in seiner Definition eines Ger Toshav nur das erste noachidische Gebot, das Verbot der Götzenanbetung: weil es das grundlegendste Gebot ist, das alles umfasst. Sobald die wahre Erlösung bald kommt, wird das jüdische Gebot des Jubeljahres wieder gelten, und somit wird die Möglichkeit eines gerechten Ausländers, der im Land Israel lebt, wieder Realität werden.

Quellen: Levitikus 25,35. Führer der Unschlüssigen III,29. Maimonides, Mischna Tora, Gesetze des Götzendienstes, Kapitel 2,6. Rabbi Jonatan Steif, Mitzwot HaSchem, Seite 310.

Von Rabbiner Moshe Bernstein



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