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Das Verbot verbotener Beziehungen ist eines der sieben Noachidischen Gebote. Ihre Erwähnung im Toraabschnitt “Ki Tetzei” im Buch Deuteronomium (22,13–23,9) unterstreicht ihre herausragende Bedeutung sowohl für das jüdische Volk als auch für die gesamte Menschheit.
Die Verbote verbotener Beziehungen, die Adam von Anbeginn der Schöpfung an auferlegt wurden, stellen eine grundlegende Prüfung der Selbstverleugnung des Menschen vor dem Willen des Schöpfers dar. Sie fordern vom Menschen, seine menschlichen Begierden und Leidenschaften zu überwinden, um ein göttliches Gebot zu erfüllen. Diese Verbote spiegeln die Erkenntnis wider, dass es eine höhere Ordnung gibt als die eigenen Wünsche.
Das Verbot unerlaubter Beziehungen ist nicht nur moralisch, sondern auch praktisch begründet. Die Familie ist das Fundament jeder geordneten Gesellschaft. Ehebruch und andere verbotene Beziehungen untergraben die Stabilität der Familie, schädigen das gegenseitige Vertrauen und führen zu Identitätskrisen bei Kindern.
Der Erhalt der Welt ist ein weiterer Grund für dieses Verbot: Wie es heißt: “Tag und Nacht sollen sie nicht aufhören” (Genesis 8,22), wurde die Welt geschaffen, um erhalten zu werden und zu bestehen. Sexuelle Unmoral kann zu einer Verletzung der natürlichen und sozialen Ordnung führen, und daher sind diese Verbote unerlässlich für das Gleichgewicht der Welt und ihr fortwährendes, ordnungsgemäßes Bestehen. Sie gewährleisten, dass die Menschheit weiterhin systematisch und geordnet existiert.
Die Verletzung des Inzestverbots untergräbt den Sinn der Schöpfung, da diese Handlungen von dem Plan und der Ordnung abweichen, die der Schöpfer der Welt zum Wohle aller seiner Geschöpfe festgelegt hat. Die Einhaltung dieser Verbote ist unerlässlich, um den Zweck der Menschheitserschaffung zu erfüllen. Gott, das höchste Gut, gab dem Menschen einen Rahmen, in dem er den Zweck seiner Schöpfung erfüllen und mit dem Privileg der Kindersegen gesegnet werden kann. Dieser Rahmen ist die Ehe zwischen Mann und Frau.
Von Rabbiner Moshe Bernstein
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