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In der Parascha Mischpatim lehrt uns Haschem, wie wir eine gute und gerechte Welt aufbauen können.

Die Tora sagt etwas ganz Besonderes:
Wenn zwei Personen einen Streit haben und einen Richter anrufen, darf der Richter nicht jemanden nur deshalb auswählen, weil er arm ist.

Das mag etwas seltsam klingen. Sollten wir nicht eigentlich freundlich zu armen Menschen sein?

Ja, wir sollten unbedingt Menschen in Not helfen. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind sehr wichtig. Doch vor Gericht darf der Richter nur die Wahrheit beurteilen. Nicht, wer reich ist. Nicht, wer arm ist. Nur die Wahrheit zählt.

Stellen Sie sich vor, jemand zerstört etwas, das jemand anderem gehört. Der Richter muss entscheiden, wer es wirklich getan hat. Selbst wenn derjenige, der es zerstört hat, arm ist, muss der Richter dennoch ehrlich und fair urteilen.

Die Tora lehrt uns:
Wähle nicht den Starken, nur weil er stark ist.
Wähle nicht den Schwachen, nur weil er schwach ist.
Wähle das Richtige.

Wenn alle gerecht und wahrhaftig sind, wird die Welt zu einem sicheren und friedlichen Ort. Und genau das wünscht sich Haschem von uns.

Von Rabbi Moshe Bernstein und Angelique Sijbolts


Quellen: Maimonides, Gesetze des Sanhedrin 20:7. Exodus 23:3.




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