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In der Tora-Lesung dieser Woche finden wir die Beschreibung des Baus der Stiftshütte. Bevor Mose jedoch die Bauvorschriften erläutert, gibt er uns in einer Einleitung Einblick, wie man Götzendienst wiedergutmachen kann.
Parashat Vayakhel: Der Zusammenhang zwischen Arbeit und Schabbat
Die Tora-Lesung dieser Woche heißt: Vayakhel, Das bedeutet “und er versammelte”. Es besagt, dass Moses das jüdische Volk versammelte, um es zu unterweisen, wie man die Kirche baut. Mischkan (Die Stiftshütte), der mobile Tempel in der Wüste. Die Tora beschreibt dann, wie sie ihn genau nach Moses' Gebot bauten.
Bevor Moses diese Anweisungen gab, machte er jedoch eine kurze Einleitung über Schabbat, die Gesetze des siebten Tages. Die Tora sagt:
“Sechs Tage sollt ihr arbeiten, und am siebten Tag sollt ihr ruhen…”
Daraus leiten unsere Weisen im Talmud ab, welche Arten von Arbeit verboten sind am Schabbat—insbesondere die Arten von Arbeiten, die beim Bau des Mischkan.
Warum versammelte Mose das Volk für diese Botschaft?
Es stellt sich die Frage: Warum hielt Mose es für notwendig, das gesamte jüdische Volk für diese speziellen Gesetze zu versammeln? In vielen anderen Fällen gab Mose Gebote, ohne alle zusammenzubringen. Was ist an diesem Moment einzigartig?
Um das zu verstehen, müssen wir den Ausdruck genauer betrachten. “Die Arbeit soll erledigt werden.” Warum sagt die Tora nicht:, “Du sollst arbeiten”?
Diese Formulierung lehrt uns, dass es zwei Herangehensweisen an die Arbeit gibt:
- Arbeit als Quelle des Lebensunterhalts Man könnte meinen, dass allein der eigene Einsatz das Einkommen bestimmt. Je mehr man arbeitet und Herzblut in den Job investiert, desto mehr verdient man.
- Diene als Gefäß für göttlichen Segen Man kann erkennen, dass alles Leben von Gott kommt und die Arbeit lediglich der Kanal ist, durch den sich seine Segnungen manifestieren. Dies bedeutet nicht, weniger zu arbeiten. MengeMan kann zwar immer noch lange arbeiten – aber im Hinblick auf Qualität, Ihr tiefster Fokus und ihre emotionale Energie richten sich weiterhin auf spirituelle Bestrebungen wie das Tora-Studium, das Gebet und die Erfüllung des Willens Gottes. Wenn jemand diese Haltung hat, fühlt sich seine Arbeit an, als würde sie “von selbst geschehen” – er strengt sich an, aber sein Herz und sein Verstand bleiben auf ein höheres Ziel ausgerichtet.
Diese Perspektive erklärt, warum die Mischkan Die Sünde des Goldenen Kalbs wird gesühnt. Das Wesen des Götzendienstes – selbst in seiner subtilsten Form – besteht im Glauben, dass etwas anderes als Gott über unabhängige Macht verfügt. Ebenso vertraut jemand, der glaubt, allein seine Arbeit bestimme seinen Erfolg, in gewisser Weise auf etwas anderes als Gott. Dies ist eine sehr subtile Form des Götzendienstes. Stattdessen muss man erkennen, dass alles – Lebensunterhalt, Erfolg und Segen – von Gott kommt und die Arbeit lediglich das Mittel ist, durch das sich seine Segnungen in der Welt offenbaren.
Dies erklärt auch, warum Mose das jüdische Volk versammelte, bevor er ihnen diese Gesetze gab. Es ging nicht nur darum, ihnen Anweisungen zum Bauen zu geben. Mischkan, sondern es geht darum, die richtige Denkweise zu vermitteln: dass jeder Aspekt ihres Lebens darauf ausgerichtet sein sollte, Gott zu dienen.
Die tiefere Bedeutung von Vayakhel (“Und er sammelte”)
Der Name dieses Parascha, Vayakhel, Das bedeutet “sich versammeln”. Mose lehrte das Volk, dass sie, bevor sie die Kirche bauen konnten, … Mischkan, Sie mussten zunächst all ihre Kräfte, Fähigkeiten und ihre innere Ausrichtung auf Gott bündeln. Nur wenn ein Mensch jeden Teil seines Lebens dem Dienst an Gott widmet, kann seine Arbeit wirklich zu einem Gefäß für Gottes Gegenwart in der Welt werden.
Eine universelle Botschaft
Dieses Konzept gilt sowohl für Juden als auch für Nichtjuden.
- Für Juden, Dies bedeutet nicht nur die Durchführung der Mitzwot (Gebote), aber auch alltägliche Handlungen – Essen, Schlafen und Arbeiten – als Gelegenheiten zu nutzen, um Gottes Gegenwart in die Welt zu bringen.
- Für Nichtjuden, Dieses Konzept ist genauso relevant. Es bedeutet zu erkennen, dass alle Nahrung, Kraft und aller Erfolg von Gott kommen und jeden Tag in diesem Bewusstsein zu leben. Wenn ein Mensch versteht, dass Gott ihm die Fähigkeit zu arbeiten, etwas zu erreichen und erfolgreich zu sein schenkt, beginnt er ganz natürlich, seine Gegenwart in jedem Lebensbereich zu erkennen.
Dieses Bewusstsein verändert nicht nur das eigene Leben, sondern beeinflusst auch die Menschen um einen herum. Wenn jemand Gott als Quelle allen Segens erkennt, wird er ganz natürlich von ihm sprechen, seine Güte anerkennen und andere dazu inspirieren, es ihm gleichzutun. Indem dieses Bewusstsein – das Wissen um Gottes Einheit und die moralische Führung, die er sowohl dem jüdischen Volk als auch der gesamten Menschheit gegeben hat – verbreitet wird, wird die Welt feiner und spirituell höher.
Letztlich spielt diese kollektive Anerkennung der Gegenwart Gottes in der Welt eine entscheidende Rolle bei der Herbeiführung der endgültigen Erlösung, wenn die gesamte Menschheit in Harmonie unter der Führung Gottes leben wird. Messias (der Messias), bald in unseren Tagen.
Vortrag von Rabbi Tuvia Serber
Die obige Darstellung zeigt den gesprochenen Text, der in geschriebenen Text umgewandelt wurde.
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