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Levitikus, das dritte Buch der Tora, befasst sich mit den Bestimmungen für Opfergaben. Ein Noachid darf einen Altar errichten und Gott ein Brandopfer darbringen, indem er ein ihm gehörendes, koscheres Tier oder einen Vogel verwendet. Für Noachiden ist das Darbringen von Opfern erlaubt, aber nicht verpflichtend. Es ist keine Sünde, dies zu unterlassen. Das Brandopfer, das vollständig vom Feuer des Altars verzehrt wird, symbolisiert die vollkommene Unterwerfung unter Gott und den Einsatz all unserer Kräfte für ihn.

Wer als Noachid ein Brandopfer darbringt, sollte sich bewusst sein, dass diese Handlung die Selbstaufopferung vor dem Schöpfer bedeutet. Das Opfer sollte von höchster Qualität sein, wie es Abel vorlebte, der die Erstgeborenen seiner Herde und deren beste Teile opferte und so Gottes Gunst erlangte (1. Mose 4,4).

Opfergaben umfassen alle vier Reiche der Schöpfung: Salz repräsentiert das mineralische Reich; Öl, Wein und Mehl verkörpern das pflanzliche Reich; das Tier selbst symbolisiert das tierische Reich; und der Opfernde repräsentiert zusammen mit dem Priester das menschliche Reich. Daher dienen Opfergaben der Sühne und erheben alle vier Reiche und somit die gesamte Welt zu einem höheren Zustand der Heiligkeit.

Ebenso können wir im spirituellen Sinne die positiven Wirkungen von Opfern in unserem eigenen Leben nachahmen. Die tierischen und pflanzlichen Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, werden zu unseren persönlichen “Opfern”. Indem wir sie in Energie umwandeln, um Gottes Gebote zu erfüllen, erheben wir sie zur Heiligkeit. In diesem Sinne dienen unsere Esstische als persönliche “Altäre”.”

Im messianischen Zeitalter werden alle Völker nach Jerusalem kommen, und die Noachiden werden Opfer darbringen können. Sie werden diese den jüdischen Priestern übergeben, damit sie vollständig auf dem Altar verbrannt werden. Das Opfer kommt nicht nur demjenigen zugute, der es darbringt; es erhebt symbolisch die ganze Welt und harmonisiert die materielle und die spirituelle Welt.

Quelle:. 1. Traktat Zevachim 115:b. Sefer HaMaamarim 5745, S. 3, 129. Genesis 4:4

Von Rabbiner Moshe Bernstein

Noachiden bringen heutzutage keine Opfer dar, da dies in unserer Zeit nicht mehr zeitgemäß ist. Die Erwähnung von Opfern bezieht sich ausschließlich auf die Zeit des Heiligen Tempels, als es erlaubt war, Opfergaben nach Jerusalem zu bringen. Im Kern geht es um die symbolische Bedeutung von Opfern im Rahmen der inneren Seelenpflege. Dies ist jedoch keinesfalls eine Empfehlung, Opfer darzubringen, da dies in der heutigen Welt weder praktikabel noch relevant ist.

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