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Purim ist der freudigste Tag des Jahres und birgt eine Botschaft, die durch die Jahrhunderte Bestand hat. Obwohl die Purim-Geschichte keine sichtbaren Wunder kennt, lenkt Gott die Geschehnisse auf subtile Weise. Dieses Fest zeigt, wie die göttliche Vorsehung in unserem Alltag gegenwärtig ist und wie wir sie nur anerkennen müssen. Es feiert die Freude über Gottes Wirken in allen Bereichen unseres Lebens.
Purim ist ein Erlösungswerk, das auf das Versprechen der Juden, keine Götzen mehr anzubeten, folgte. Das Purim-Wunder entfachte eine starke spirituelle Erweckung unter Juden und vielen Nichtjuden. Viele Völker fühlten sich der Tora und dem Judentum näher. Dieses Ereignis war in mancher Hinsicht sogar noch bedeutsamer als der Bund am Berg Sinai, wo die Annahme der Tora durch die Juden beinahe eine erzwungene Reaktion auf das erhabene spirituelle Erlebnis der Offenbarung der Tora war. An Purim hingegen entsprang die Annahme von Gottes Autorität und Geboten ihrem freien Willen und ihrer inneren Entscheidung.
Die ewige Lehre von Purim ist, dass Versuche, das jüdische Volk zu vernichten, die von Hass und Götzendienst motiviert sind, zum Scheitern verurteilt sind. So wie Hamans Plan durch göttliches Eingreifen vereitelt wurde, so wird auch jeder moderne Versuch, das jüdische Volk auszulöschen, der von den Kräften des Bösen und der Gewalt ausgeführt wird, mit Sicherheit scheitern.
Die Botschaft von Purim ist auch für Noachiden relevant. Sie lehrt uns, dass selbst dann, wenn sich die Ereignisse scheinbar natürlich vollziehen, die göttliche Vorsehung wirkt und das Überleben und den Sieg derer sichert, die Gottes Willen folgen, indem sie seine Gebote halten. Das Bewusstsein dieser göttlichen Vorsehung ist die positive Seite des ersten noachidischen Gebots: Götzen nicht anzubeten. Diejenigen, die zerstören wollen, müssen aus der Geschichte lernen und die Sinnlosigkeit ihrer Bemühungen erkennen.
Weltweit streben viele Noachiden danach, die Sieben Noachidischen Gebote zu befolgen. Indem sie ihr Engagement für diese Gebote stärken, können sie sich selbst und der ganzen Welt das Heil bringen. Dieses Heil wird nicht durch strenge Erlasse erreicht, wie zur Zeit der Megilla, sondern durch die freie Entscheidung, Gutes zu tun, indem sie Gottes Willen durch die Sieben Noachidischen Gebote befolgen.
Quelle: Traktat Schabbat Seite 88:a. Rambam Leitfaden für die Ratlosen Teil 3.
Von Rabbiner Moshe Bernstein
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