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Zu Purim lesen wir die Megilla. Diese Geschichte ereignete sich vor langer Zeit im Land Persien. Dort lebte ein König namens Ahasveros. Er liebte große Feste. Eines Tages veranstaltete er ein riesiges Festmahl mit reichlich Speisen und Getränken. Alles sah wunderschön aus.

Es schien eine wundervolle Party gewesen zu sein.

Doch irgendetwas ging schief.

König Ahasveros hatte zu viel Wein getrunken. Er verlor den klaren Verstand. Er wollte seine Wichtigkeit zur Schau stellen. Er rief Königin Vashti zu sich, damit alle sie anstarren konnten. Das war nicht nett. So behandelt man keinen Menschen.

Das lehrt uns etwas Wichtiges.

Wenn jemand nur das tut, was er will, und nicht an andere denkt, läuft etwas schief. Dann vergessen wir, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist.

Gott hat jeden Menschen wertvoll gemacht. Niemand sollte wie ein Gegenstand oder ein Spielzeug behandelt werden.

Die Weisen lehren uns, dass Essen und Trinken nicht schlecht sind. Feiern ist gut! Aber wir müssen es auf die richtige Art und Weise tun. Wir sollten achtsam sein, freundlich und respektvoll mit anderen umgehen.

Zum Purimfest tragen die Menschen Masken und Kostüme. Eine Maske symbolisiert, dass man nicht immer sehen kann, was wirklich vor sich geht. Etwas mag äußerlich schön erscheinen, aber innerlich nicht gut sein.

Purim lehrt uns auch:

Gott gab allen Menschen auf der Welt Regeln, nicht nur dem jüdischen Volk. Diese werden die Sieben Noachidischen Gebote genannt. Sie lehren die Menschen, nicht zu stehlen, anderen nicht weh zu tun, gerecht zu sein und Regeln aufzustellen, die dazu beitragen, dass die Welt gut und sicher ist.

Wenn die Menschen diese Regeln befolgen, wird die Welt ein besserer und sichererer Ort.

Der Lauteste oder Stärkste ist nicht der wahre Gewinner.
Der wahre Gewinner ist derjenige, der immer wieder das Richtige wählt.

Das ist es, was sich hinter der Maske verbirgt.

Von Rabbi Moshe Bernstein und Angelique Sijbolts


Quelle: Traktat Megillah 12b. Tora Or Tetzaveh 83:4.




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