בס "ד
- Liturgie, Yigdal
| Er erweist dem Menschen Güte nach seinen Taten und gibt dem Bösen Böses nach seiner Bosheit. | גּומֵל לְאִישׁ חֶסֶד כְּמִפְעָלו, נותֵן לְרָשָׁע רַע כְּרִשְׁעָתו |
2. Rambam, Kommentar zur Mischna, Sanhedrin 10:1
| Das elfte Prinzip Gott, gepriesen sei Er, belohnt denjenigen, der die Gebote der Tora befolgt, und bestraft denjenigen, der ihre Verbote übertritt. Die große Belohnung ist das Jenseits, die strengste Strafe hingegen der Tod. Wir haben dazu bereits alles Notwendige gesagt. Der Vers, der dieses Prinzip belegt, lautet (Exodus 32,32): “Und nun, wenn du ihre Sünde tilgen willst; wenn aber nicht, so tilge mich doch!” Und Gott, gepriesen sei Er, antwortete ihm (Exodus 32,33): “Wer gegen mich sündigt, den werde ich aus meinem Buch tilgen.” Dies beweist, dass Er den Diener und den Sünder kennt und den einen belohnt, den anderen bestraft. | היסוד אחד עשר כי הוא הש”י נותן שכר למי שעושה מצות התורה ויעניש למי שעובר על אזהרותיה וכי השכר הגדול העולם הבא והעונש החזק הכרת וכבר אמרנו בזה הענין מה ' (שמות ל״ב:ל״ב) ועתה אם תשא חטאתם ואם אין מחני נא והשיב לו הש’י מי אשר חטא לי אמחנו מספרי Nein שיודע העובר והחוטא לתת שכר לזה ועונש לזה |
3. Liturgie, Ani Ma'amin
| Ich glaube mit vollem Vertrauen, dass der Heilige, gepriesen sei Er, denen Gutes schenkt, die Seine Gebote befolgen, und diejenigen bestraft, die Seine Gebote übertreten. | אֲנִי מַאֲמִין בֶּאֱמוּנָה שְׁלֵמָה שֶׁהַבּוֹרֵא יִתְבָּרַךְ שְׁמוֹ גּוֹמֵל טוֹב לְשׁוֹמְ֒רֵי מִצְוֹתָיו וּמַעֲנִישׁ לְעוֹבְ֒רֵי מִצְוֹתָיו |
4. 2. Mose 32:32
| Und nun, wenn Du ihre Sünde tragen willst, und wenn nicht, dann tilge mich doch aus dem Buch, das Du geschrieben hast. Aber der HERR sprach zu Mose: “Wer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch tilgen.”. | וְעַתָּ֖ה אִם־תִּשָּׂ֣א חַטָּאתָ֑ם וְאִם־אַ֕יִן מְחֵ֣נִי ' אֶל־מֹשֶׁ֑ה מִ֚י אֲשֶׁ֣ר חָֽטָא־לִ֔י אֶמְחֶ֖נּוּ מִסִּפְרִֽי׃ |
5. Malbim, a.a.O.
| “Aber der Herr sprach: “Wer gegen mich gesündigt hat”: mit anderen Worten, ich nehme nicht das Opfer eines Menschen an, um die Sünde eines anderen zu tilgen, noch den Tod des Gerechten als Stellvertreter für den Bösen, sondern nur: “Wer gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch tilgen.” | ויאמר ה' מי אשר חטא, ר”ל אני איני מקבל כופר נפש תחת נפש וצדיק תחת רשע, רק מי שתמא אותו אמחה מספרי |
6. Ramban, a.a.O.
| Meiner Meinung nach war Moses' Aussage “Und nun, wenn du ihnen in deiner Barmherzigkeit ihre Sünde vergibst [gut und schön], und wenn nicht, so tilge mich”, d. h. aus dem Buch des Lebens, “und lass mich ihre Sünde tragen”, ähnlich dem, was geschrieben steht (Jesaja 53,5): “Er wurde um unserer Missetaten willen verwundet, er trug die Strafe zu unserem Frieden, und durch seine Wunden sind wir geheilt.” Und der Heilige, gepriesen sei Er, antwortete: “Den Sünder werde ich aus meinem Buch tilgen, dich aber nicht, denn du hast nicht gesündigt.”. | ולפי דעתי, כי משה אמר ועתה אם תשא חטאתם, ברחמיך, ואם אין מחני נא תחתם מספר החיים ואסבול אני ענשם, כענין שאמר הכתוב (ישעיה נג ה) והוא מחולל מפשעינו מדוכא מעונותינו מוסר שלומנו עליו ובחבורתו נרפא לנו, והקב”ה השיבו, החוטא אמחה מספרי, ולא אותך שלא חטאת |
7. Raschi zu Jesaja 53,3
| “Er wurde von anderen verachtet und gemieden”: Das heißt, er war es. Es ist typisch für den Propheten Jesaja, das gesamte Volk Israel so zu bezeichnen, als spräche er von einer einzigen Person. Zum Beispiel: “Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob” (44,2); “Und nun höre, mein Knecht Jakob” (44,1); selbst in diesem Fall, in Bezug auf das Haus Jakob: “Mein Knecht wird Erfolg haben” (52,13). | נבזה וחדל אישים. היה ואף כאן הנה ישכיל עבדי בבית יעקב אמר ישכיל ל' הצלחה הוא כמו ויהי דוד לכל דרכיו משכיל (שמואל א י״ח:י״ד) |
8. Deuteronomium 24:16
| Eltern werden nicht für die Sünden ihrer Kinder getötet, und Kinder werden nicht für die Sünden ihrer Eltern getötet. Jeder wird für seine eigenen Sünden getötet. | לֹֽא־יוּמְת֤וּ אָבוֹת֙ עַל־בָּנִ֔ים וּבָנִ֖ים לֹא־יוּמְת֣וּ עַל־אָב֑וֹת אִ֥ישׁ בְּחֶטְא֖וֹ יוּמָֽתוּ׃ |
9. Rashi, a.a.O.
| “Die Eltern sollen nicht wegen ihrer Kinder getötet werden”: wegen des Zeugnisses ihrer Kinder, und wenn man sagt, dass sich dies auf die Sünden ihrer Kinder bezieht, so heißt es [am Ende des Verses] bereits: “Ein Mensch wird wegen seiner eigenen Sünden getötet werden”.Sifri; TB Sanhedrin 27b) | לא יומתו אבות על בנים. בְּעֵדוּת בָּנִים, וְאִם תֹּאמַר בַּעֲוֹן בָּנִים, כְּבָר נֶאֱמַר איש בחטאו יומתו (ספרי; סנהדרין כ”ז) |
10. Jeremia 31:29-30
| In jenen Tagen wird niemand sagen: “Die Eltern haben saure Trauben gegessen, und die Zähne ihrer Kinder sind stumpf?!” Vielmehr wird jeder Mensch für seine eigenen Sünden sterben; wer saure Trauben isst, dessen Zähne werden stumpf. | בַּיָּמִ֣ים הָהֵ֔ם לֹא־יֹאמְר֣וּ ע֔וֹד אָב֖וֹת אָ֣כְלוּ בֹ֑סֶר וְשִׁנֵּ֥י בָנִ֖ים תִּקְהֶֽינָה׃ כִּ֛י אִם־אִ֥ישׁ בַּעֲוֺנ֖וֹ יָמ֑וּת כׇּל־הָֽאָדָ֛ם הָאֹכֵ֥ל הַבֹּ֖סֶר תִּקְהֶ֥ינָה שִׁנָּֽיו׃ |
11. Metzudat David, loc. cit.
| “Man wird nicht mehr sagen”: Niemand wird mehr protestieren und sagen: “Seht, die Eltern haben saure Trauben gegessen, und die Zähne ihrer Kinder sind stumpf geworden! Ist es nicht angemessen, dass die Zähne dessen, der saure Trauben isst, selbst stumpf werden?!” Mit anderen Worten: Wenn die Eltern sündigen, warum sollten dann die Kinder bestraft werden? Es ist angemessener, dass der Sünder für seine eigenen Sünden bestraft wird! So heißt es in dem Vers (Hesekiel 18,2): “Was soll das bedeuten, wenn man dieses Sprichwort auf dem Boden Israels zitiert: “Eltern essen saure Trauben, und die Zähne ihrer Kinder werden stumpf geworden”?“ | לא יאמרו עוד. לא יתרעמו עוד לומר הנה האבות אכלו בוסר וכו׳ והלא הנכון מי שאכל הבוסר יקהו שיניו ר״ל האבות חטאו והנה הבנים מקבלים העונש הלא הנכון שהחוטא יקבל בעצמו העונש וכן נאמר שאמרו כמתרעמים אבות יאכלו בוסר וכו׳ (יחזקאל י״ח:ב׳) |
12. Deuteronomium 30:19
| Ich rufe heute Himmel und Erde als Zeugen gegen euch an: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt. Wählt das Leben – damit ihr und eure Nachkommen leben könnt. | הַעִדֹ֨תִי בָכֶ֣ם הַיּוֹם֮ אֶת־הַשָּׁמַ֣יִם וְאֶת־הָאָ֒רֶץ֒ הַחַיִּ֤ים וְהַמָּ֙וֶת֙ נָתַ֣תִּי לְפָנֶ֔יךָ הַבְּרָכָ֖ה וְהַקְּלָלָ֑ה וּבָֽחַרְתָּ֙ בַּחַיִּ֔ים לְמַ֥עַן תִּֽחְיֶ֖ה אַתָּ֥ה וְזַרְעֶֽךָ׃ |
13. Devarim Rabbah 4:3
| Eine andere Auslegung lautet: ‘Siehe, ich habe euch vorgelegt’ – Rabbi Elazar sagte: Da der Heilige, gepriesen sei Er, diese Worte am Sinai sprach, entspricht es in diesem Augenblick der Aussage in Klagelieder 3,38: ‘Kommen nicht Gutes und Böses aus dem Mund des Höchsten?’ Es bedeutet, dass nur von Ihm das Unheil über die kommt, die Böses tun, und der Wohlstand über die, die Gutes tun. Eine weitere Auslegung, Rabbi Haggai, sagte: Ich habe euch nicht nur zwei Wege gezeigt, sondern bin über die strenge Grenze des Gerichts hinausgegangen und habe euch, wie in Deuteronomium 30,19, gesagt: ‘Und ihr sollt das Leben wählen.’ | דָּבָר אַחֵר, רְאֵה אָנֹכִי אָמַר רַבִּי אֶלְעָזָר מִשֶּׁאָמַר הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא הַדָּבָר הַזֶּה בְּסִינַי, בְּאוֹתָהּ שָׁעָה (איכה ג, לח): מִפִּי עֶלְיוֹן לֹא תֵצֵא הָרָעוֹת וְהַטּוֹב, אֶלָּא מֵאֵלֶיהָ הָרָעָה בָּאָה עַל עוֹשֵׂי הָרָעָה, וְהַטּוֹבָה בָּאָה עַל עוֹשֵׂי הַטּוֹבָה. דָּבָר אַחֵר, אָמַר רַבִּי חַגַּי וְלֹא עוֹד שֶׁנָּתַתִּי לָכֶם שְׁתֵּי דְרָכִים, אֶלָּא שֶׁנִּכְנַסְתִּי לִפְנִים מִשּׁוּרַת הַדִּין וְאָמַרְתִּי לָכֶם (דברים ל, יט): וּבָחַרְתָּ בַּחַיִּים |
Von Rabbiner Tani Burton
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