בס "ד
Es gibt keine spezifische biblische Vorgabe bezüglich Häufigkeit oder Form des Gebets.
- Rambam, Gesetze des Gebets 1:1
| Das tägliche Gebet ist ein positives Gebot der Tora, wie es in [Exodus 23,25] heißt: “Du sollst Gott, deinem Herrn, dienen.” Die Tradition lehrt uns, dass dieser Dienst das Gebet ist, wie es in [Deuteronomium 11,13] heißt: “Und diene ihm von ganzem Herzen”, und unsere Weisen sagten: Welcher Dienst kommt vom Herzen? Das ist das Gebet. Die Anzahl der Gebete ist in der Tora nicht vorgeschrieben, ebenso wenig wie eine bestimmte Gebetsformel. Auch gibt es laut Tora keine festgelegten Gebetszeiten. | מִצְוַת עֲשֵׂה לְהִתְפַּלֵּל בְּכָל יוֹם שֶׁנֶּאֱמַר )שמות כג כה( ״וַעֲבַדְתֶּם אֵת ה׳ אֱלֹהֵיכֶם״. מִפִּי הַשְּׁמוּעָה לָמְדוּ שֶׁעֲבוֹדָה זוֹ הִיא תְּפִלָּה שֶׁנֶּאֱמַר )דברים יא יג (״וּלְעָבְדוֹ בְּכָל לְבַבְכֶם״ אָמְרוּ חֲכָמִים אֵי זוֹ הִיא עֲבוֹדָה שֶׁבַּלֵּב זוֹ תְּפִלָּה. וְאֵין מִנְיַן הַתְּפִלּוֹת מִן הַתּוֹרָה. וְאֵין מִשְׁנֶה הַתְּפִלָּה הַזֹּאת מִן הַתּוֹרָה. וְאֵין לַתְּפִלָּה זְמַן קָבוּעַ מִן הַתּוֹרָה: |
2. Kesef Mishnah, loc. cit.
| …und es schreibt auch keine bestimmte Formel für das Gebet vor.Das heißt, die Form des Gebets selbst… vielmehr [aus der Sicht der Schriftlichen Tora] würde man spontan und frei beten. | ואין משנה התפלה הזאת מן התורה. כלומר מטבע התפלה הזאת והוא מלשון ושננתם אלא באי זה נוסח שיזדמן לאדם בו. |
II Gebetsrichtlinien für Bnei Noach
3. Rabbi Moshe Feinstein, Igrot Moshe, Orach Chayim 2:25
| Ob ein Ben Noach zum Gebet verpflichtet ist, lässt sich eindeutig verneinen, da das Gebet weder in TB Sanhedrin 56a noch im 9. Kapitel der Gesetze der Könige des Rambam, in dem er die für die Bnei Noach geltenden Gebote auflistet, unter den Geboten aufgeführt ist, die ihnen auferlegt wurden. Ob ein Ben Noach jedoch ein Gebot erfüllt hat, wenn er zum Herrn betet, scheint dies zuzutreffen, wie es im Vers (Jesaja 56,7) heißt: “Denn mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein”, und, wie Raschi dort erklärt, “nicht nur für Israel allein, sondern für alle Völker“. Keim auch". Wenn, durch “Gerim”, Wenn Raschi auf Konvertiten anspielt, würde das bedeuten, dass der Tempel nur für Israel bestimmt ist (da Konvertiten als “Israel” gelten). Daher muss sich der Vers auf Nichtjuden beziehen, die nicht konvertiert sind, aber die für die Kinder Noahs geltenden Gebote erfüllen. In diesem Fall wäre dies ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie, obwohl sie vom Gebetsgebot befreit sind, durch das Gebet den Lohn einer Mizwa erlangen. (Was das öffentliche Gebet betrifft, z. B. in Schulen, so …) Nusach Der Text wurde von Priestern verfasst, und selbst wenn er keinerlei Bezug zu ihrem Glauben aufweist, sollte man ihn weder allein noch gegenüber Nichtjuden rezitieren, da er wahrscheinlich mit deren Glauben übereinstimmt. Ein Ben Noach, der als jemand gilt, der “kein Gebot hat, aber dennoch eine Mizwa erfüllt”, wenn er betet, erhält keinen Lohn, wenn er dies nur in Gedanken tut, das Gebet aber nicht ausspricht (was einen Juden daran hindern würde, die Mizwa oder das Gebet zu erfüllen). | לעניין בן נח אם מחוייב בתפילה פשוט שאינו מחוייב, דאינו נמנו במצות דנצטוו בני נח בסנהדרין נ”ו/ב וכן לא הוזכר ברמב”ם פ”ט מהלכות מלכים שחושב מצות שנצטוו בני נח. לעניין אם יש לו מצוה כשמתפלל להשי”ת נראה שיש לו כמפורש בקרא בישעיה (נ”ו/ז') כי בתי בית תפילה לכל העמים ופירש’י שם ולא לישראל לבדם, ואם הוא לגרים שהתגיירו הא הם כישראל ממש וזה היה נקרא לישראל לבדם לכן ברור שקאי גם לבני נכר שלא נתגיירו ומקיימים רק מצות שהייבין בני נח, וא”כ הרי הוא כמפורש שאף שפטורין מתפילה מ”מ כשמתפללין להשי”ת תעושין מצוה. אם ניסח התפילה חברו כומרים שאף שאין בה שום רמז ניר לאמונתם אין לישראל לאומרה אף בעצמו וכ”כ עם הנכרי דממילא הוי נוסח זה לאמונתם. בבן נח שיש לו שכר כאינו מצווה ועושה כשמתפלל איך הוא כשמתפלל בהרהור שישראל אינו יוצא כו' פשוט שכיון שאינו עושה כדין המצוה גם בן נח לא יקבל שום שכר. |
III. Intellektuelle Verpflichtung: Gebet und Segen
4. TB-Traktat Sotah 10a/b
| “Und er wird pflanzen [Vayittadie Zelte seines Palastes zwischen den Meeren und dem schönen heiligen Berg; und er wird sein Ende finden, und niemand wird ihm helfen” (Daniel 11,45). Dies deutet darauf hin, dass das Wort “vayitta“ (und er pflanzte) auch das Aufschlagen von Zelten bezeichnet. Der Vers lautet: „Und er pflanzte ein Eshel in Beerscheba, und dort angerufen [vayyikra] im Namen des Herrn, des ewigen Gottes” (Genesis 21:33). Reish Lakish sagte: Nicht lesen dieses Wort wörtlich als “vayyikra,” und er rief an, aber eher als vayyakri, und er verursachte andere anrufen. Diese lehrt, dass Abraham, unser Stammvater, veranlasste, dass der Name des Heiligen, gepriesen sei Er, genannt wurde. aus im Munde aller Vorübergehenden. Wie das? Danach die Gäste Abrahams Sie aßen und tranken, und sie standen auf, um ihn zu preisen. Er sagte zu ihnen: Aber habt ihr von dem gegessen, was er gegessen hatte? Was ist meins? Eher, Du hast gegessen von das Essen von der Gott der Welt. Daher, Du sollen Dank sei dem, der sprach, und Lob sei ihm, und Segen sei ihm, der sprach, und die Welt wurde erschaffen. Erschaffen. Auf diese Weise bewirkte Abraham, dass alle Menschen zu Gott riefen. | ״וַיִּטַּע אׇהֳלֵי אַפַּדְנוֹ וְגוֹ׳״. ״וַיִּקְרָא שָׁם בְּשֵׁם ה׳ אֵל עוֹלָם״. אָמַר רֵישׁ לָקִישׁ: אַל תִּיקְרֵי ״וַיִּקְרָא״, אֶלָּא ״וַיַּקְרִיא״. מְלַמֵּד שֶׁהִקְרִיא אַבְרָהָם אָבִינוּ לִשְׁמוֹ שֶׁל הַקָּדוֹשׁ בָּרוּךְ הוּא בְּפֶה כׇּל עוֹבֵר וָשָׁב. כֵּיצַד? לְאַחַר שֶׁאָכְלוּ וְשָׁתוּ, עָמְדוּ לְבָרְכוֹ. אָמַר לָהֶם: וְכִי מִשֶּׁלִּי אֲכַלְתֶּם? מִשֶּׁל אֱלֹהֵי עוֹלָם אֲכַלְתֶּם! הוֹדוּ וְשַׁבְּחוּ וּבָרְכוּ לְמִי שֶׁאָמַר וְהָיָה הָעוֹלָם. |
5. Genesis 39:2
| Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war und dass der HERR alles, was er tat, in seiner Hand gelingen ließ. | וַיִּמְצָ֨א יוֹסֵ֥ף חֵ֛ן בְּעֵינָ֖יו וַיְשָׁ֣רֶת אֹת֑וֹ וַיַּפְקִדֵ֙הוּ֙ עַל־בֵּית֔וֹ וְכָל־יֶשׁ־ל֖וֹ נָתַ֥ן בְּיָדֽוֹ׃ |
6. Rashi, a.a.O.
| dass der Herr mit ihm warDenn der Name des Himmels war ständig auf seinen Lippen. | כי ה' אתו. שֵׁם שָׁמַיִם שָׁגוּר בְּפִיו |
7. TB Tractate Berachot 35a
| Ganz einfach: Es ist verboten, die Vorzüge dieser Welt zu genießen, ohne einen Segen zu sprechen. | סְבָרָא הוּא: אָסוּר לוֹ לָאָדָם שֶׁיֵּהָנֶה מִן הָעוֹלָם הַזֶּה בְּלֹא בְּרָכָה |
8. Rashi, a.a.O.
| Die Logik dahinter ist: Wenn man Nutzen aus der Welt zieht, muss man demjenigen danken, der diesen Nutzen geschaffen hat. | סברא הוא דכיון דנהנה צריך להודות למי שבראם |
Von Rabbiner Tani Burton
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