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Die Macht der Worte: Warum Rabbi Jonah mein Held ist
In der jüdischen Tradition, Lashon Hara Negative Äußerungen spielen eine bedeutende Rolle. Sie bezeichnen das Verleumden anderer, was nicht nur der Person, über die gesprochen wird, schadet, sondern auch dem Sprecher selbst. Rabbi Yisrael Meir Kagan, bekannt als Chofetz Chaim, lehrt uns, dass die Kontrolle unserer Worte wesentlich für ein gutes Leben ist, sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits. Levitikus 19:16 warnt uns:
| 16 Du sollst nicht als Verleumder herumlaufen. | טז לֹא תֵלֵךְ רָכִיל |
Negative Sprache hat zwei Formen:
- Schädliche RedeDies umfasst Wörter, die körperlichen Schaden, finanzielle Verluste oder seelisches Leid verursachen, selbst wenn die Wörter nicht abwertend sind. Beispiele:
- Körperliche SchädenSie lotsen einen Angreifer zum Versteck seines Opfers.
- Finanzielle SchädenSie geben Informationen weiter, die dazu führen, dass jemand ein Geschäft verliert.
- Psychischer SchadenSie verbreiten persönliche Informationen, die jemandem Schmerz bereiten.
- abwertende RedeDabei handelt es sich um abwertende Bemerkungen, wie etwa jemanden als dumm, hässlich oder inkompetent zu bezeichnen. Selbst wenn diese Bemerkungen nicht direkt Schaden anrichten, gelten sie dennoch als verboten.
Maimonides, ein bedeutender jüdischer Gelehrter, erklärt, dass schädliche und abwertende Äußerungen unabhängig voneinander existieren können. So kann eine Äußerung beispielsweise schädlich sein, ohne abwertend zu wirken, etwa wenn man das Versteck einer Person preisgibt. Umgekehrt kann eine Äußerung abwertend sein, ohne direkt schädlich zu sein, etwa wenn man sich abfällig über eine Berühmtheit äußert, die diese Bemerkungen ohnehin nie hören wird.
Das Verbot von Lashon Hara Es geht über die bloße Verursachung von Schaden hinaus. Selbst wenn die Person, über die man spricht, keinen Schaden erleidet, ist es dennoch verboten. Warum? Weil negative Äußerungen die moralische und spirituelle Atmosphäre sowohl für den Sprecher als auch für den Zuhörer vergiften. Rabbi Jonah, ein bedeutender jüdischer Denker, betont dies in seinem Buch. Sha'arei Teshuva (Tore der Buße) dass unsere Worte unseren inneren Zustand widerspiegeln und Auswirkungen auf die Welt haben, auch wenn diese nicht sofort sichtbar sind.
Rabbi Jonah von Gerondi ist mein Held, weil er den Mut hatte, seine Fehler einzugestehen. Nachdem christliche Autoritäten in Frankreich die Bücher von Maimonides verbrannt hatten, erkannte Rabbi Jonah seine Kritik an Maimonides als Irrtum und widmete sein Leben der Buße. Er schrieb Sha'arei Teshuva, Dort betonte er den Schaden, der durch negative Äußerungen entsteht. “Fliegen ruhen immer auf schmutzigen Plätzen”, sagte er. Es gibt Menschen, die wie Fliegen sind; sie suchen den Schmutz in anderen, werden aber selbst nur schmutzig. Im Gegensatz dazu sucht die Biene das Gute und macht daraus etwas Schönes.
Diese Erfahrung inspirierte mich, meinen Fokus zu verändern. Ich begann, jeden Tag eine positive Eigenschaft über jemanden aufzuschreiben, sogar über Menschen, die mich nervten. Nach einigen Monaten bemerkte ich eine grundlegende Veränderung in meiner Sicht auf andere.
Rabbi Jonah lehrt uns, dass Heldentum nicht bedeutet, fehlerlos zu sein, sondern den Mut zu haben, Fehler einzugestehen und nach Besserung zu streben. Lasst uns versuchen, wie Bienen zu sein: das Gute zu suchen und daraus etwas Schönes zu schaffen – für uns selbst und für die Welt um uns herum.
Schlussfolgerung
Negative Äußerungen, ob schädlich oder abwertend, sollten vermieden werden. Die Beherrschung unserer Worte ist nicht nur für ein gutes Leben in dieser Welt, sondern auch für unser spirituelles Wachstum unerlässlich. In späteren Lektionen werden wir uns mit Situationen befassen, in denen das Sprechen für das Wohl anderer oder der Gesellschaft notwendig ist. Doch vorerst liegt der Fokus darauf, unsere Zunge zu hüten und durch unsere Worte eine positive Welt zu gestalten. Dies ebnet den Weg für die vollständige Erlösung mit dem baldigen Kommen des Messias.
Vortrag von Rabbi Menachem Salasnik
Die obige Darstellung zeigt den gesprochenen Text, der in geschriebenen Text umgewandelt wurde.
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