28. Tisrei – 13. Oktober 2023

Gott formte den Menschen aus Staub vom Erdboden (Adamah) (1. Mose 2,7). Daher wird der Mensch Adam genannt. Doch dieser Vers schließt mit der Aussage, dass Gott ihm den Atem des Lebens in die Nase blies. Atem heißt auf Hebräisch Neschima – dies bezieht sich auf den spirituellen Teil unseres Wesens. Das hebräische Wort für Seele ist Neschima.

Unser Name Adam spiegelt zwar unsere physische Herkunft wider. Doch Adam steht auch in Verbindung mit dem Satz in Jesaja 14,14: “adameh l'Elyon” – Ich will dem Höchsten gleich sein! Als spirituelle Wesen haben wir das Potenzial, dem Allmächtigen ähnlich zu werden und unser Leben nach seinem Vorbild zu gestalten. “Ihr sollt heilig sein, wie ich, euer Gott, heilig bin” (3. Mose 19,1).


Von Rabbiner Michael Skobac

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