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Wochenabschnitt Teruma: Die Tora-Lesung dieser Woche heißt Teruma. Sie handelt vom Bau der Stiftshütte, eines mobilen Tempels für die Wüstenwanderung. Zedernholz war eines der Bauteile. Welche Bedeutung hat dies im Dienst an Gott? (Basierend auf Likutei Sichot, Band 1, S. 166)
Einführung
Die Wochenlesung dieser Woche heißt: Terumah, was “Spende” bedeutet. Das Hauptthema dieser Lesung ist der Bau der Stiftshütte, der Mischkan auf Hebräisch. Dies war ein mobiler Tempel, den das jüdische Volk während seiner Wanderung durch die Wüste und später über 360 Jahre lang im Land Israel benutzte.
Auf den ersten Blick mag die Beschreibung des Stiftshüttenbaus heute irrelevant erscheinen, da sie vor über 3000 Jahren stattfand. Die Beteiligten leben nicht mehr, und der Ort selbst ist verschwunden. Warum lesen wir diesen Text also noch immer? Die Antwort liegt in der Ewigkeit der Worte der Tora. Auch wenn wir die Stiftshütte nicht mehr physisch nachbauen können, lassen sich daraus noch immer spirituelle Lehren ziehen.
Das Detail: Die Verwendung von Zedernholz
Ein besonderes Detail beim Bau der Stiftshütte ist die verwendete Holzart. Die Tora schreibt vor, dass Zedernholz, das von einem hohen Baum stammt, gespendet werden musste und aufrecht stehen sollte, so wie es natürlich wächst. Die Wände der Stiftshütte bestanden aus diesen senkrechten Holzbalken, die nebeneinander standen und so die Struktur bildeten.
Eine entscheidende Frage stellt sich: Woher bekamen die Juden Zedern in der Wüste? Bäume wachsen dort nicht von Natur aus. Die Antwort lautet: Als Jakob (YaakovAls er nach Ägypten reiste, wusste er, dass das jüdische Volk es eines Tages verlassen und Holz für die Stiftshütte benötigen würde. Deshalb pflanzte er diese Bäume in Ägypten. Über 210 Jahre, während das jüdische Volk in Ägypten lebte, wuchsen die Bäume. Als sie auszogen, nahmen sie das Holz mit.
Die tiefere Bedeutung von Zedernholz (Scheißzeit)
Der hebräische Name für diesen Baum ist Scheißzeit, eine Zedernart. Dieses Wort hat im Hebräischen mehrere Bedeutungen. Es ist verwandt mit dem Wort Scheut, was so viel wie “Dummheit” oder “Torheit” bedeutet, und zu sata, was so viel bedeutet wie “vom rechten Weg abweichen”.”
Wie lässt sich dies spirituell verstehen? Maimonides (Rambam) lehrt, dass wahrer Dienst an Gott dem Mittelweg folgt. Extremes Verhalten, egal in welche Richtung, ist nicht ideal. Wer von diesem Mittelweg abweicht, ist in gewisser Weise ein Narr. Es gibt jedoch zwei Arten von Narrheit:
- Dummheit unterhalb des Intellekts – wenn sich jemand irrational und grundlos verhält und dadurch seine Menschenwürde unterschreitet.
- Dummheit steht über dem Verstand – wenn jemand die Grenzen der Vernunft überschreitet und über seinen natürlichen Intellekt hinaus handelt, aber auf eine positive, heilige Weise.
Wie dies für das spirituelle Wachstum gilt
Wenn die Tora die Verwendung von Scheißzeit Das Holz für die Stiftshütte symbolisiert die Notwendigkeit, eine gewisse “Torheit” anzunehmen – jedoch auf heilige Weise. Dies bedeutet, sich im Dienst Gottes über intellektuelle und persönliche Grenzen hinaus zu bewegen.
- Wenn Sie normalerweise einen bestimmten Betrag spenden Zedakah (Wohltätigkeit), strenge dich an, mehr zu geben.
- Wenn Sie es gewohnt sind, die Tora über einen festgelegten Zeitraum zu studieren, fordern Sie sich selbst heraus, mehr zu studieren.
- Wenn Sie sich mit einer bestimmten spirituellen Praxis wohlfühlen, streben Sie danach, sie weiter zu verfeinern.
Das ist die Bedeutung von “töricht” im positiven Sinne: in Heiligkeit über die Grenzen der Vernunft hinauszugehen.
Die Rolle der Holzbalken der Stiftshütte
Die Wände des Tabernakels bestanden aus aufrecht stehenden Holzbalken und standen hoch und fest. Eine Säule oder ein Pfeiler verband den höchsten und den niedrigsten Punkt – die Decke und den Boden. Ebenso sollte unser geistlicher Dienst die höchsten, göttlichsten Ebenen mit den niedrigsten, materiellen Aspekten dieser Welt verbinden.
Indem wir unsere intellektuellen und spirituellen Komfortzonen überschreiten, bringen wir die Gegenwart Gottes in diese Welt und erfüllen damit den ultimativen Zweck der Schöpfung: dass Gott einen Wohnort in der materiellen Welt haben soll.
Vortrag von Rabbi Tuvia Serber
Die obige Darstellung zeigt den gesprochenen Text, der in geschriebenen Text umgewandelt wurde.
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