בס "ד

EIN GEDANKE ÜBER PARSHAT BALAK 5785

Eine Botschaft an die Nationen

10 Wer hat den Staub Jakobs gezählt oder den Stamm Israels erfasst? Lasst mich den Tod der Gerechten sterben, und lasst mein Ende dem seinen gleich sein!י מִי מָנָה עֲפַר יַעֲקֹב, וּמִסְפָּר אֶת-רֹבַע יִשְׂרָאֵל; תָּמֹת נַפְשִׁי מוֹת יְשָׁרִים, וּתְהִי אַחֲרִיתִי כָּמֹהוּ.

(Numeri 23:10)

Ein prophetischer Wunsch aus einer unerwarteten Quelle

Diese eindringlichen Worte sprach Bileam, ein heidnischer Prophet, der angeheuert worden war, um Israel zu verfluchen. Doch statt eines Fluches sprach er Segenswünsche aus – göttlich inspiriert und voller spiritueller Kraft. Besonders bemerkenswert ist seine tiefe Sehnsucht: den Tod der Gerechten zu sterben.“

Warum sollte ein Feind Israels plötzlich eine solche Sehnsucht äußern?

Anerkennung des ewigen Lebens

Die Da'at Zekenim erklärt, dass diese Aussage beweist, dass Bileam an die Existenz eines Jenseits glaubte. In diesem Moment sprach er mit Ruach HaKodesh—der Heilige Geist — und erhaschte einen Blick auf den geistlichen Lohn der Gerechten Israels. Er erkannte ihre Bestimmung in der kommenden Welt als erstrebenswert.

Diese Erkenntnis ist von entscheidender Bedeutung: Sie zeigt, dass der Weg der Rechtschaffenheit Universal-. Sogar ein nichtjüdischer Prophet erkannte den ewigen Wert der spirituellen Integrität an.

Gerechte unter den Völkern und die kommende Welt

Die Vorstellung, dass auch gerechte Nichtjuden einen Anteil an der kommenden Welt haben, ist fest in der jüdischen Tradition verwurzelt:

Die Yafe To'ar, ein klassischer Kommentar zu Midrasch Rabba, bestätigt, dass Auferstehung der Toten Gilt auch für rechtschaffene Nichtjuden, die die göttliche Wahrheit annehmen.

Jedoch Talmud (Sanhedrin 90a) fügt eine entscheidende Bedingung hinzu: Nur wer an die Auferstehung glaubt, wird die kommende Welt erlangen. Der Glaube an Gottes Plan ist unerlässlich.

Ein Wunsch – und eine Warnung

Die Rückkehr zu Bileam: Oder HaChaim und die Zohar Man beachte, dass sein Wunsch zweischneidig war. Er mag gehofft haben, nach seinen Vorstellungen leben zu können – sündhaft, ausschweifend – und dennoch durch Reue im letzten Moment den Lohn der Gerechten zu erlangen. Ein verlockender Gedanke, aber spirituell gefährlich.

Warum?

Denn wahre Gerechtigkeit entsteht nicht auf dem Sterbebett. Sie ist das Ergebnis eines Leben Es geht um Hingabe, moralische Entscheidungen und die Verbindung zu Gott. Bileam wollte die Belohnung ohne die dafür nötige Arbeit. Das ist keine Rechtschaffenheit – das ist Wunschdenken.

Pirkei Avot: Lebe jeden Tag wie deinen letzten

Dieser Gedanke findet in den Worten von … Widerhallt und wird verdeutlicht. Rabbi Eliezer (Pirkei Avot 2:10):

“Kehrt um einen Tag vor eurem Tod.”

Seine Schüler fragten:
“Aber woher weiß man, wann man sterben wird?”
Er antwortete:
“Genau deshalb muss man jeden Tag Buße tun.”

Diese Aussage kehrt Bileams irrtümlichen Wunsch um. Anstatt auf einen “gerechten Tod” zu hoffen, sind wir aufgerufen, ein Leben zu führen, das von Gott geprägt ist. gerechtes Leben. Es geht nicht um einen letzten Moment des Bedauerns – es geht um tägliches Bewusstsein und Engagement.

Für Bnei Noach: Keine Verzögerung – nur Hingabe

Dies ist eine aussagekräftige und persönliche Botschaft für Bnei Noach:

Der Weg zur göttlichen Verbindung steht allen offen, die die sieben Gesetze Noahs als göttliche Gebote annehmen. Doch dieser Weg erfordert … Aktion, Nicht passiver Glaube. Nicht später.Jetzt. Jeder Tag bietet die Möglichkeit zu wachsen, zu Gott zurückzukehren und ein sinnvolles Leben zu führen.

Nicht nur, um einen gerechten Tod zu sterben – sondern um lebe rechtschaffen.

Abschließende Betrachtung

Bileam sah das Ende der Gerechten – und er wollte es für sich selbst.
Aber er hat sich nicht dafür entschieden, so zu leben wie sie.

Wir, Juden wie auch die Kinder Noahs, haben die Wahl:
Nicht nur um als Gerechte zu sterben,
aber wirklich live wie die Gerechten.

Von Angelique Sijbolts
Vielen Dank an Rabbinerin Tani Burton für das Feedback.

Texte Mechon Mamre

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