“Wenn ihr ein Opfertier für den Ewigen schlachtet, sollt ihr es schlachten, um euch selbst Wohlgefallen zu erlangen.” (Levitikus 19,5)
Wie können wir Haschem jetzt ein Opfer darbringen, wo es doch keinen Heiligen Tempel mehr gibt? Der Karliner Rebbe erklärte, dass die wörtliche Bedeutung des Hebräischen im letzten Satz dieses Verses lautet: ‘Du sollst deinen Willen (deine Begierden) schlachten’.
Rav Meilech Biderman lehrt, dass wir immer dann, wenn wir unsere Augen vor etwas Unangemessenem verschließen, unseren Mund vor etwas Unangemessenem schließen, oder Sich davor zu hüten, etwas Unangemessenes zu tun – DAS ist ein Opfer, das wir Haschem darbringen, denn wir opfern unseren eigenen Willen!
Von Rabbiner Michael Skobac
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